Die Skulptur:

Der Sieger erhält als Zeichen für seine herausragende Leistung als wesentlicher Bestandteil des Preises die ausdrucksstarke Skulptur des Innovationspreises
Werra-Meißner, ein prämiertes Objekt aus dem Hause der Kasseler Werkakademie für Gestaltung.
Die Anforderungen an eine Skulptur, die für herausragende Leistungen vergeben wird, sind entsprechend hoch. Sie soll dem Preisträger dienen, seine außergewöhnliche Leistung zu repräsentieren. Der Preisträger soll sie sowohl problemlos überreicht bekommen als auch für alle sichtbar präsentieren können. Hieraus ergab sich die erste Vorgabe: eine Höhe von max. 30 cm. Die zweite Vorgabe bestand in der eigentlichen Gestalt und Art. Die Skulptur sollte in einer „schlichten Eleganz“, ansprechend, dem Anlass des Innovationspreises entsprechenden edlen Gestalt und Farbgebung sein. Als dritte und letzte Vorgabe stand die Reproduzierbarkeit. Der Innovationspreis wird alle zwei Jahre vergeben und die Skulptur als Symbol beibehalten. Diese drei Vorgaben setzen eine sehr hohe handwerkliche und auch gestalterische Kompetenz an den Künstler.
Die Kasseler Werkakademie für Gestaltung hat sich im Vorfeld der ersten Preisverleihung dieser Herausforderung angenommen. Innerhalb von wenigen Wochen hat eine gesamte Klasse sich mit diesem Thema beschäftigt. Das Ergebnis war erstklassig. Aus verschiedensten Materialien wie z. B. Stein, Metall, Holz, Leder und Plexiglas sind 19 Objekte entstanden, jedes ein außergewöhnliches Werk. Eine Jury bewertete die einzelnen Objekte, um letztendlich zu einer Entscheidung zu gelangen. Der erste Preis ging an Herrn Stefan Hartig aus Kassel. „In der Durchdringung und Auseinandersetzung mit Vorhandenem zeigen sich Möglichkeiten für Innovationen. Dieses Spannungsfeld zwischen Alt und Neu stelle ich durch die beiden Bogenformen dar, wobei die innovative Idee die stärkere Dynamik besitzt und über das Bekannte hinauswächst.“, erklärt Stefan Hartig.


