Innovationspreis Werra-Meißner 2005
1. Preis:
Den 1. Preis erhielt die Firma Küllmer Bau GmbH & Co. KG in Wehretal-Reichensachsen für die Entwicklung einer mobilen Anlage zur Herstellung von Flüssigböden.
Bisher war die homogene Vermischung des Bodenaushubs mit den Zuschlagstoffen und Wasser in größeren Mengen, wie sie normalerweise auf Baustellen anfallen, nicht möglich. Die Firma Küllmer Bau hat mit der Entwicklung einer mobilen Mischanlage die Grundlage für den großmaßstäblichen Einsatz des Flüssigbodens geschaffen und bereits erfolgreich in der Praxis realisiert.
2. Preis
Die Firma WFS Werkzeug- und Formenbau Schmidt GmbH & Co. KG aus Sontra erhielt für ihr Verfahren zur Herstellung von Kunststoff- Leichtbauteilen den 2. Preis. Die besondere Innovation ist dem Unternehmen WFS in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut und der Firma Dieffenbacher mit der Entwicklung eines neuen Herstellverfahrens für Hochleistungsbauteile aus faserverstärkten Kunststoffen gelungen.
3. Preis (wurde zwei Mal verliehen):
Die Firma Göpel Genetik GmbH aus Herleshausen überzeugte mit der Einführung des Hornlosigkeitsgens in die Milchkuhrasse "Holstein".
Die Innovation der Göpel Genetik GmbH besteht darin, dass sie einem fast vollständig verloren gegangenen Gen zur umfassenden Verbreitung verhilft. Mit dem Einsatz von genetisch hornlosen (polled) Tieren kann z. B. die Prozedur des Enthornens entfallen.
3. Preis:
Die Firma Dreschflegel GbRmbH aus Witzenhausen erhielt für die Erhaltung alter Kulturpflanzen durch ökologisches Saatgut aus regionaler Züchtung den zweiten 3. Preis.
Dreschflegel ist ein besonderes Unternehmen in Deutschland, das ökozertifiziertes Saatgut mit regionaler Züchtung und Saatgutvermehrung auf ökologisch wirtschaftenden Höfen produziert und das neben gängigen und neuen Sorten auch alte Kulturpflanzen und alte Sorten im Bereich Gemüse, Kräuter und Blumen in Kleinportionen für Hausgärtner anbietet.




